Vita

Marcus Friedrich wurde 1982 in Grimma bei Leipzig geboren, wirkte als Knabensopran in verschiedenen Chören und erhielt bereits während der Schulzeit eine umfassende musikalische Ausbildung. Im Oktober 2000 wurde er mit dem Erich-Glowatzky-Preis für sein vielfältiges kulturelles Engagement ausgezeichnet.

Von 2002 bis 2006 studierte Marcus Friedrich Kirchenmusik an der Hochschule für Musik und Theater „Felix Mendelssohn Bartholdy“ in Leipzig bei Stefan Nusser (Orgel), Prof. Roland Börger (Chorleitung), Cornelia Entling (Gesang), Prof. Helgeheide Schmidt (Klavier) und Prof. Alexander Vitlin (Orchesterleitung). Von 2006 bis 2011 folgte ein Chor- und Orchesterleitungsstudium bei Thomaskantor Prof. Georg Christoph Biller, Prof. Dr. Michael Köhler (Orchesterleitung) sowie Prof. Helmut Weese (Korrepetition). Vielfältige Meisterkurse, unter anderem bei Nicol Matt, Georg Grün, Hans-Christoph Rademann, Peter Schreier, Kreuzkantor Roderich Kreile, Gunnar Eriksson, Patrick Russill oder Grete Pederson vervollständigten seine Ausbildung.

Von 2006 bis 2011 war er Jugendreferent im Sächsischen Chorverband. Ebenfalls im Jahr 2006 wurde ihm das Amt des Kantors und Organisten an der Stadtkirche zu Naunhof übertragen, das er bis 2011 inne hatte. In dieser Zeit konnte neben der Entwicklung einer vielfältigen Konzerttradition auch die Restaurierung der historischen Ladegastorgel der Stadtkirche realisiert werden.

Von der Gründung im Jahr 2008 bis 2015 war Marcus Friedrich künstlerischer Leiter des Landesjugendchores Sachsen und von 2009 bis 2012 Chorleiter des Philharmonischen Jugendchores Leipzig. Im Sommer 2011 wurde er zum Chordirektor der Schola Cantorum Leipzig berufen und 2012 zum musikalischen Leiter des Kammerchores cantamus dresden gewählt.

Neben dirigentischen Verpflichtungen ist Marcus Friedrich als Organist, Cembalist, Korrepetitor, Sänger, Dozent für Chor- und Ensembleleitung und Juror bei Wettbewerben tätig. Konzerte mit verschiedenen Ensembles, unter anderem der Leipziger Kammerphilharmonie, dem Mendelssohn Kammerorchester, dem Leipziger Barockorchester, dem Chemnitzer Barockorchester, der Chursächsischen Capelle Leipzig, dem Leipziger Symphonieorchester, dem Leipziger Vocalensemble oder dem Chamber Choir of Europe führten ihn unter anderem zu bedeutenden Musikfestivals wie dem Leipziger Bachfest, dem MDR-Musiksommer oder dem Straubinger Bluetone-Musikfestival sowie in die Leipziger Thomaskirche, das Leipziger Gewandhaus, die Dresdner Kreuzkirche, den Magdeburger Dom, ins Konzerthaus Berlin, in die Nürnberger Meistersingerhalle, in die Essener und Münchner Philharmonie sowie in viele Regionen Deutschlands und ins europäische Ausland, u.a. nach Frankreich, Italien, Österreich und Russland.

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